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Wie Sie mit Hilfe des Facebook Pixels Ihre Werbeanzeigen optimieren

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Der Facebook Pixel ist ein echtes Wundermittel, wenn es um die Optimierung von Facebook und Instagram Anzeigen geht. Er ermöglicht es Werbetreibenden, Handlungen auf der Website zu messen und bietet unter anderem die Möglichkeit, Website-Besucher gezielt retargeten zu können. Welche Vorteile er noch bietet, wie er implementiert wird und um was genau es sich eigentlich beim Facebook Pixel handelt, erklären wir in unserem Blog-Artikel.

Der Facebook Pixel und Datenschutz
Um einen rechtssicheren Einsatz des Facebook Pixels zu gewährleisten, informieren Sie sich vor der Implementierung unbedingt über entsprechende Maßnahmen bei Ihrem Anwalt oder Datenschutzbeauftragten.

 

Was genau ist eigentlich der Facebook Pixel?

Technisch gesehen handelt es sich beim Facebook Pixel um einen JavaScript Code, der im Head-Bereich der Website eingebunden wird. Die Basis-Version des Codes sieht folgendermaßen aus:

Dieser JavaScript Code stellt eine Verbindung zwischen Ihren Facebook bzw. Instagram Anzeigen und Ihrer Website her und bringt Werbetreibenden viele Vorteile.

 

Warum sollten Sie den Facebook Pixel nutzen?

Wie eingangs bereits erwähnt, ist der Facebook Pixel eine echte Wunderwaffe. Erst mit der Implementierung des Facebook Pixels können Anzeigen auf Instagram und Facebook wirklich effektiv optimiert werden. Facebook bzw. Instagram Marketing ohne Facebook Pixel? Für uns undenkbar! Mit Hilfe von 3 ausschlaggebenden Vorteilen möchten wir erläutern warum:

1. Retargeting über Custom Audiences durchführen
Sobald der Facebook Pixel auf der Website implementiert ist, sammelt er Daten und gleicht diese mit den Facebook bzw. Instagram Profilen ab. So weiß Facebook, wer die entsprechende Website aufgerufen hat. Auf diese Weise ist es möglich, sogenannte Custom Audiences auf Basis von Website-Besuchern zu bilden. Diese Zielgruppe beinhaltet also nur Personen, die bereits Ihre Website besucht haben. So kann mit Hilfe von Werbeanzeigen eine effektive Retargeting-Maßnahme gewährleistet werden.

Innerhalb der Website Custom Audiences können Zielgruppen auf Basis von bestimmten URLs gebildet werden. Das ermöglicht Werbetreibenden bspw. gezielt Warenkorbabbrecher zu retargeten.

2. Conversions von Facebook und Instagram Anzeigen tracken
Der Facebook Pixel bietet Werbetreibenden außerdem die Möglichkeit, Conversions zu messen, die auf die Werbeanzeigen im Facebook-Kosmos zurückzuführen sind. So können bspw. Käufe, Leads oder auch simple Seitenaufrufe getrackt und gemessen werden. Auf Basis dieser Analysemöglichkeiten können Werbeanzeigen noch gezielter optimiert werden.

3. Dynamic Ads schalten – effektive Möglichkeit für Online-Shops
Dynamic Ads sind die Kür unter den Facebook Pixel Maßnahmen. Sie bieten insbesondere Betreibern von Online-Shops eine effektive Maßnahme, automatisiert Website-Besucher auf Basis der angesehenen Produkte erneut mit Werbeanzeigen anzusprechen. Schaut sich ein Nutzer also ein Produkt an, legt es in den Warenkorb, schließt den Kauf aber nicht ab, dann wird automatisiert eine Anzeige mit dem passenden Produkt an diesen Nutzer ausgespielt. Einmal aufgesetzt laufen die Dynamic Ads komplett automatisiert. Ein must-have für Betreiber von Online-Shops!

Diese 3 Punkte zeigen: Der Facebook Pixel ist ein echtes Power-Tool, mit dem Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram wirklich effizient geschaltet werden können.

 

Wie wird der Facebook Pixel implementiert?

Um den Facebook Pixel auf Ihrer Website zu integrieren, muss zunächst der JavaScript Code im Facebook Business Manager generiert werden. Dazu navigieren Sie über das Menü oben links in den Bereich „Unternehmenseinstellungen“.

Dann klicken Sie rechts im Bereich „Datenquellen“ auf „Pixel“.

Anschließend klicken Sie auf „hinzufügen“. Im nächsten Schritt können Sie Ihrem Pixel einen Namen geben und die URL Ihrer Website angeben.

Anschließend können Sie mit der Implementierung des Facebook Pixels beginnen. Hier stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Mit Partner Plattform verbinden
2. Facebook Pixel manuell installieren
3. Anleitung per E-Mail an den Entwickler der Website senden

Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall, mit Ihrem Entwickler über die Installation des Facebook Pixels zu sprechen.

Ist der Facebook Pixel korrekt auf der Website implementiert?

Um zu überprüfen, ob der Facebook Pixel richtig auf der Website implementiert worden ist, können Sie zunächst im Facebook Business Manager im Bereich „Events Manager“ überprüfen, ob der Pixel aktiv ist. Unter „Events“ sollte dann das Event „PageView“ auf aktiv stehen.

Google Chrome Usern empfehlen wir zusätzlich die Nutzung eines kostenlosen Plugins, mit dessen Hilfe ebenfalls überprüft werden kann, ob der Facebook Pixel aktiv ist. Der Facebook Pixel Helper ist ein kleines Add-on für den Chrome Browser und ist schnell installiert. Besonders gut an diesem Add-on ist, dass hiermit auch Webseiten der Wettbewerber auf die Nutzung des Facebook Pixels hin überprüft werden können.

 

Wie wird das Conversion Tracking eingerichtet?

Wie eingangs bereits erläutert, ist ein großer Vorteil des Facebook Pixels die Möglichkeit der Messung von Conversions, die auf Facebook und Instagram Anzeigen zurückzuführen sind. Um diese Conversions nachvollziehen zu können, muss nach Implementierung des Facebook Pixels das Conversion Tracking eingerichtet werden.

Conversions können im Facebook Business Manager mit Hilfe sogenannter Events erstellt werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Facebook Pixel Event Setup Tool
2. Event-Code manuell implementieren

Facebook Pixel Event Setup Tool
Das Facebook Pixel Event Setup Tool erreichen Sie, indem Sie unter „Events Manager“ Ihren Pixel auswählen und dann auf „Add Events“ klicken. Im nächsten Schritt wählen Sie die Option „From the Pixel“.

Anschließend können Sie das Event Setup Tool starten. Im Anschluss müssen Sie die URL Ihrer Website angeben und können dann mit der Einrichtung der Conversion Events beginnen. In einem neuen Fenster öffnet sich nun Ihre Website mit dem Event Setup Tool, welches Ihnen zwei Möglichkeiten bietet, Events einzurichten.

1. Button tracken
Mit Hilfe dieser Funktion können Klicks auf einen Button als Conversion definiert werden. Sobald Sie diese Funktion auswählen, werden automatisch alle Bereiche der Website ausgegraut, die nicht als Conversion Event definiert werden können. Mögliche Links und Buttons werden entsprechend markiert. Sobald Sie einen Button definiert haben, muss im nächsten Schritt lediglich ein passendes Event zugeordnet werden:

2. URL tracken
Die zweite Möglichkeit über das Event Setup Tool ein Conversion Event zu definieren, sind URL-Regeln.

Hier können bspw. URLs eingetragen werden, die als „Danke-Seite“ fungieren und nur nach dem Kauf eines Produktes oder dem Absenden eines Kontaktformulars erreichbar sind. Auch bei dieser Methode wird anschließend wieder eines der vorgefertigten Events ausgewählt. Daraufhin ist das Setup des Events fertiggestellt.

Event Code manuell implementieren
Die Einrichtung von Conversion Events über das Setup Tool hat einen entscheidenden Nachteil: die fehlende Definition von Parametern.

Mit Hilfe von Parametern können zusätzliche Details über die Conversion Events übermittelt werden. So können bspw. Warenkorbwerte für Käufe im Online-Shop definiert werden, die wiederum bei der Auswertung und bei der Berechnung des ROAS (Return on Ad Spend) eine wichtige Rolle spielen.

Für solche Events mit individuellen Parametern muss eine manuelle Implementierung vorgenommen werden.

 

Persönliches Fazit:

Der Facebook Pixel ist eine echte Wunderwaffe! Er ermöglicht es Werbetreibenden auf Facebook und Instagram gezielt auf Conversions hin zu optimieren und Website-Besucher erneut anzusprechen. Gerade in Zeiten von steigenden Social Media Advertising Budgets und einem hohen Wettbewerb ist der Facebook Pixel daher unerlässlich.

Simon
Online-Marketing

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Simon Walzik
Online-Marketing

Simon kümmert sich im Bereich Online-Marketing darum, Produkte und Marken erfolgreich in den digitalen Medien mit verschiedensten Maßnahmen zu vermarkten. Von Social Media, über SEO
bis hin zu Content-Marketing.

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